Maximilian von Schierstädt: Was Barbara Schönebergers Mann beruflich macht

Maximilian von Schierstädt ist Unternehmer und seit 2009 mit Barbara Schöneberger verheiratet. Zu seinen belegten Tätigkeiten gehören die Familien-App Looping und die Förderung klassischer Musiker: Die Stretton Society führt ihn als Mitgründer und Vorsitzenden. Seine berufliche Laufbahn verbindet damit digitale Alltagsorganisation und den Zugang zu seltenen Streichinstrumenten.

Mit familynet entwickelte er die Familien-App Looping

Ein konkreter Einblick in von Schierstädts Arbeit stammt aus dem Jahr 2019. Damals beteiligte sich W&W brandpool mit einer siebenstelligen Summe am Potsdamer Unternehmen familynet. In der Mitteilung des Investors vom 6. August 2019 wird von Schierstädt als Gründer und CEO bezeichnet.

Das Produkt des Unternehmens war die App Looping. Sie sollte Familien helfen, Termine, Aufgaben und Informationen gemeinsam zu organisieren. Auch Vereine und Schulen gehörten zu den angesprochenen Nutzergruppen. W&W nannte damals rund 700.000 registrierte Nutzer – eine historische Unternehmensangabe, keine aktuelle Nutzungszahl.

Die damalige Führungsrolle lässt sich jedoch nicht unverändert auf heute übertragen. Der Registerdatenanbieter OpenRegister führt familynet als Gesellschaft in Liquidation und von Schierstädt seit dem 6. März 2024 als Liquidator. Über die Gründe oder den heutigen Betrieb der App gibt diese Angabe keine Auskunft.

Stretton Violins und Stretton Society haben unterschiedliche Aufgaben

Ein weiteres Tätigkeitsfeld von Schierstädt sind seltene Streichinstrumente. Nach eigener Unternehmensdarstellung gründete er 2020 gemeinsam mit Stephan Jansen und Johannes von Salmuth die Stretton Violins GmbH. Das Unternehmen berät zu solchen Instrumenten und betreut Sammlungen.

Davon zu unterscheiden ist die gemeinnützige Stretton Society. Sie wurde nach ihren eigenen Angaben 2021 von denselben drei Initiatoren ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, ausgewählten Musikerinnen und Musikern Instrumente bedeutender Geigenbauer wie Antonio Stradivari oder Guarneri del Gesù zugänglich zu machen. Hinzu kommen Stipendien und ein Mentorenprogramm für Nachwuchstalente.

Von Schierstädt wird im Impressum gemeinsam mit Stephan Jansen als „Founder & Chairman“ geführt, also als Mitgründer und Vorsitzender. Seine Verbindung zur Organisation beschränkt sich damit nach deren aktueller Darstellung nicht auf die Gründungsphase.

Die Musikförderung wurde 2024 ausgezeichnet

Die Stretton Society erhielt 2024 den Europäischen Initiativpreis bei der Europäischen Kulturpreisverleihung in der Philharmonie Luxemburg. Der Veranstalter würdigte ihren Einsatz dafür, außergewöhnlichen jungen Künstlern seltene und wertvolle Streichinstrumente zur Verfügung zu stellen.

Wie diese Förderung praktisch aussieht, zeigte bei der Veranstaltung der Cellist Benjamin Kruithof. Er spielte mit den Luxemburger Philharmonikern auf einem von der Society geförderten Guadagnini-Cello aus dem 18. Jahrhundert. Die Auszeichnung galt der Initiative um von Schierstädt und ihrem Förderansatz.

Seit 2009 mit Barbara Schöneberger verheiratet

Barbara Schöneberger und Maximilian von Schierstädt heirateten 2009. Ein zeitgenössischer Bericht von Gala unterscheidet zwei Termine: die standesamtliche Trauung am 17. Juli am Chiemsee und die kirchliche Hochzeit am 3. Oktober. Das Paar hat zwei Kinder.

Auch ein am 19. September 2026 aktualisierter Joyn-Beitrag führt die beiden weiterhin als verheiratet. Schöneberger verwendet beruflich ihren bekannten Namen, während sie privat den Familiennamen von Schierstädt trägt. Weitere persönliche Angaben über die Kinder sind für die Einordnung seiner Biografie nicht erforderlich.

Seine öffentlich dokumentierte Tätigkeit reicht über die Verbindung zur Moderatorin hinaus. Zum Recherche-Stichtag nennt die Stretton Society ihn weiterhin als Mitgründer und Vorsitzenden. Damit ist die Musikförderung ein konkret belegter Bestandteil seines heutigen Engagements.

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